Ein kolumbianisches Palmölunternehmen erkannte, dass viele Menschen in der Region von Ernährungsunsicherheit betroffen sind.
Nach einer ersten Analyse zur Ernährungssituation führte das Unternehmen gemeinsam mit seinen Beschäftigten und der lokalen Gemeinschaft Verbesserungsmaßnahmen durch.
Entdecken Sie die Ergebnisse!
Ernährungssicherheit ist ein grundlegendes Menschenrecht, doch heute leiden etwa 673 Millionen Menschen an Hunger – fast jeder zwölfte Mensch weltweit. Viele davon sind Kleinbauer*innen und Beschäftigte in der Landwirtschaft, die Agrarrohstoffe für globale Märkte produzieren. Hunger verletzt nicht nur Menschenrechte, sondern gefährdet auch die Stabilität von Lieferketten.
Der Food Security Standard (FSS) unterstützt Produzent*innen dabei, das Recht auf angemessene Ernährung in der landwirtschaftlichen Produktion umzusetzen. Als Bestandteil eines nachhaltigen Managementsystems trägt der FSS dazu bei, die Ernährungssicherheit von Landwirt*innen, Beschäftigten und angrenzenden Gemeinschaften zu stärken.
Der FSS ermöglicht es uns, die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter jeden Tag zu verbessern.
Ana Lucia Avila Sarmiento,
Geschäftsleitung GREMCA
landwirtschaftliche Betriebe setzten auf den FSS in 2025
Beschäftigte haben vom FSS profitiert (2025)
160 geschulte Auditor*innen und Nachhaltigkeitsexpert*innen
Möchten Sie mehr über die Förderung der Ernährungssicherheit erfahren?
Die Inhalte der Interaktiven Farm wurden 2023 bei Gremca aufgenommen, einem kolumbianischen Palmölproduzenten mit FSS-Prüfung. Gremca bewirtschaftet über 8.000 Hektar Palmöl und produziert jährlich über 30.000 Tonnen Rohöl.
Gremca führte eine Selbstbewertung anhand des FSS durch und implementierte anschließend Maßnahmen zur Förderung der Ernährungssicherheit im Einklang mit dem FSS-Ansatz. Die Ergebnisse wurden durch ein ISCC-FSS-Audit extern verifiziert.
Prüfen Sie, ob Ernährungsunsicherheit in Ihrer Herkunftsregion ein Risiko darstellt.